Bayern will Pädophile per GPS kontrollieren
So sehr ich Pädophile auch hasse, aber das geht nun wirklich zu weit und schützt in keiner Weise die Kinder vor Pädophilen:
Hamburg/München - Im bayerischen Justizministerium wird derzeit geprüft, wie man Aufenthaltsverbote durchsetzen könnte, mit denen eine Reihe von Sexualstraftätern nach Haftverbüßung belegt werden. "Ziel ist nicht die Totalüberwachung", sagt Justizministerin Beate Merk (CSU). Man wolle niemanden auf Schritt und Tritt beobachten. "Wir wollen nur besonders rückfallgefährdete Gruppen wie Pädophile von bestimmten Sicherheitszonen, zum Beispiel Kindergärten, fernhalten."
Quelle: SPON
Wie muss ich mir das vorstellen? Wenn ein rückfallgefährderter in eine Sicherheitszone "Kindergarten" kommt, rückt dann direkt die Polizei aus? Oder kommt die Polizei erst, wenn ein Kind vermisst wird? Was ist mit Wohnvierteln, Kinderspielplätzen, Zoos, Bahnhöfen usw.?
Es geht um nichts anderes als um die Totalüberwachung. Heute sind es Pädophile, morgen kleine Kriminelle und übermorgen? Ein Schutz ist auch durch ein "Armband" mit eingebautem GPS-Sender nicht möglich. Außerdem lässt sich das Ganze durch eine simple Alufolie unterbinden.
Wenn man Kinder wirklich vor Rückfallgefährdeten Sexualstraftätern schützen will, nimmt man sie einfach in Sicherheitsverwahrung und schließt so jedes Risiko für Kinder aus. Dem Bayrischen Justizministerium geht es offenbar nicht so sehr um den Schutz der Kinder, sondern vielmehr um neue Techniken, die man an entlassenen Sexualstraftätern testen möchte.
Links zum Thema
Heise: Bayern erwägt GPS-Überwachung von entlassenen Sexualstraftätern
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» Geschrieben von SaarBreaker (1258) am Samstag, 26. Januar 2008 - 19:05
» Gelesen: 412 · heute: 2 · zuletzt: 19. November 2008
» Kategorien: Deutschland, Politik, Überwachung
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