Pin Group will Mindestlohn umgehen
Von SaarBreaker am Sonntag, 16. Dezember 2007 - 21:50
Nachdem der Axel-Springer-Verlag ausgestiegen ist, versucht Pin Group den Post-Mindestlohn auf Kosten der Arbeitnehmer zu umgehen. Wie Focus nun berichtet:
Das Sanierungskonzept von PIN-Chef Günter Thiel beinhaltet nach FOCUS-Informationen den flächendeckenden Einsatz von Tausenden Zeitungsausträgern. Sie sollen neben Tageszeitungen auch die PIN-Briefe befördern, was in einigen Regionen schon jetzt geschieht. Nach diesen Plänen wären die Zusteller keine PIN-Angestellten, sondern Mitarbeiter der Zeitungsverlage, mit denen der Briefdienst kooperieren würde. Auf dem Niveau des Mindestlohnes von bis zu 9,80 Euro pro Stunde müssten sie laut internen Analysen nicht bezahlt werden, weil sie keine hauptamtlichen Zusteller seien. Sollte dieser juristische Trick funktionieren, wäre PIN wieder wettbewerbsfähig.
Wettbewerbsfähigkeit auf Kosten der Arbeitnehmer? Wer soll diesen Mist glauben? Vielleicht denkt Pin Group auch schon über Kinderarbeit nach, damit ließe sich das Unternehmen noch wettbewerbsfähiger machen!
In Deutschland werden Arbeitnehmer durch ihre Arbeit arm und das wird auch noch durch die Regierung gedeckt, wie man hier nachlesen kann. Ausbeuter!
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» Geschrieben von SaarBreaker (1153) am Sonntag, 16. Dezember 2007 - 21:50
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» Kategorien: Abzocke, Arbeitsmarkt, Armut, Deutschland, Wirtschaft
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2 Kommentare zu “Pin Group will Mindestlohn umgehen”
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am Sonntag, 16. Dezember 2007 22:33
Erstens es wäre keine Ausbeutung, es sei denn, man geht davon aus, dass Zeitungsausteiler auch heute schon ausgebeutet werden.
Aber so clever, wie pin zu sein glaubt, sind sie nicht, denn wenn ein Zeitungsausträger vereinzelt einige Briefe mitausträgt, wie bei mir die vodafone Rechnungen, dann klappt das, wenn es aber die Norm sein sollte, dann werden die Zeitungsausträger und damit auch die Zeitungen erhebliche Probleme bekommen.
am Montag, 17. Dezember 2007 18:17
Laut Focus will Pin Group die Brief (alle?) von Zeitungsausträgern befördern lassen. Die Angestellten wären somit Mitarbeiter der Zeitungsverlage und der Post-Mindestlohn wäre hinfällig.
Das ist aus meiner Sicht Ausbeutung!