Copyright - Verlogener Kuhhandel
Von SaarBreaker am Donnerstag, 27. Dezember 2007 - 16:45
Während die Musiklobby hier zu Lande durch Abmahnungen und Strafanträge, im ersten Halbjahr 2007 waren es 25.000, auffällt, sieht es in den USA etwas anders aus: Gegen 21 Millionen Dollar darf nun ein Karibikstaat alle geschützten Filme, Musik und Software aus den USA kopieren und weiter vertreiben.
Heise -> Der Streit um den rigorosen Bann des Online-Casinogeschäfts der USA hat ein neues ungewöhnliches Urteil produziert. So hat ein Schiedsgericht der Welthandelsorganisation (WTO) am gestrigen Freitag in Genf beschlossen, dass Antigua im Gegenwert von 21 Millionen US-Dollar Copyrights verletzen darf. Dem Karibikstaat steht es mit dem Urteil frei, geschützte Filme, Musik und Software aus den Vereinigten Staaten kopieren und vertreiben zu dürfen. Für die Nutzer von Tauschbörsen, die bei der illegalen Verbreitung etwa von Songs zumindest mit teuren Abmahnschreiben rechnen müssen, dürfte die Entscheidung schwer verständlich sein.
Was für ein verlogener Kuhhandel!
Ähnliche Beiträge
- Briten geben DNA-Profile an Privatfirmen weiter
- UK: Wählerdaten an Werbefirmen verkauft
- Zensur gegen Raubkopierer
- Briten kopieren daheim Musik
- Arme Musikindustrie
» Geschrieben von SaarBreaker (1153) am Donnerstag, 27. Dezember 2007 - 16:45
» Gelesen: 1141 · heute: 10 · zuletzt: 20. August 2008
» Kategorien: Abmahnung, Ausland, Musik, Wirtschaft
» Kommentare: Keine Kommentare | Einen Kommentar schreiben | Top
Kommentare
[ Nach oben ]














