Briten verlieren wieder mal Daten
Es gehört schon fast zu den alltäglichen Meldungen der Presse:
Erneut ist in Großbritannien der Verlust von persönlichen Daten von hunderttausenden Menschen bekannt geworden. Dieses Mal geht es um Patientendaten von Erwachsenen und Kindern, die neun Verwaltungszentren des britischen Nationalen Gesundheitssystems (NHS) abhanden gekommen sind. Wie immer heißt es jetzt auch vom britischen Gesundheitsministerium, es gebe keinen Hinweis darauf, dass sie in falsche Hände geraten seien.
Daten nicht in falsche Hände geraten? Dann ist dass wohl so zu verstehen, dass das britische Gesundheitsministerium genau weiß, wo sich die Daten befinden oder wieder finden lassen?
Die britische Gesundheitsministerin Dawn Primarolo erklärt hier sogar: Die Daten seien im Gesundheitssystem sicherer als beim Online-Banking. Wow! Wenn es schon so schlimm ist, wundert es mich sehr, dass die Briten überhaupt noch eine Kaufkraft haben.
Aber auch die britische Post hat mit persönlichen Daten so ihre Probleme, wie hier berichtet wird:
[…] dass die Post möglicherweise an einige Tausend Rentner falsche Konto-Auszüge geschickt hat. Betroffen sein sollen bis zu 5.500 Personen, die Post streitet dies allerdings ab und spricht von 120 Kunden.
Da werden sich aber ein paar Rentner tierisch über die Kontoauszüge gefreut und ein paar andere werden furchtbar geflucht haben!
Link zum Thema
Britische Behörden wieder Daten verloren
Ähnliche Beiträge
- Die Briten haben wieder einmal…
- UK: Dem Verteidigungsministerium fehlen 747 Laptops
- Briten: Peinliche Datenpanne
- Briten suchen wieder verlorene Daten
- Briten verlieren 2000 DNA-Profile
» Geschrieben von SaarBreaker (1258) am Dienstag, 25. Dezember 2007 - 23:41
» Gelesen: 930 · heute: 2 · zuletzt: 20. November 2008
» Kategorien: Ausland, Datenschutz
» Kommentare: 1 Kommentar | Kommentar schreiben | Top
» Trackback: Trackback-URL für diesen Beitrag















am Samstag, 19. Januar 2008 12:08
[...] Briten verlieren wieder mal Daten [...]