Electronic Jihad 2.0
Toll, jetzt planen die Al Quaida Anhänger am 11.11. einen Großangriff gegen die westliche Welt und zwar ganz bequem per Internet:
Berichten zufolge plant Al Quaida am 11. November eine groß angelegte Denial-of-Service-Attacke gegen westliche, jüdische, israelische, anti-muslimische und schiitische Webseiten. Statt eines für solche Zwecke üblichen Bot-Netzes soll der Angriff mit dem unter “virtuellen Märtyrern” verteilten Programm “Electronic Jihad 2.0″ erfolgen. Der Hersteller von Sicherheitssoftware Secure Computing will immerhin einen Screenshot des DoS-Programms zu Gesicht bekommen haben und geht davon aus, dass die Software ausgereift ist und über ein einfach zu bedienendes Interface verfügt. Wie es genau funktioniert, ist nicht bekannt. Es soll in arabischer und englischer Sprache vorliegen und nach Mutmaßungen der israelischen Webseite DEBKAfile über eine E-Mail-Liste verteilt werden.
Quelle: Heise
Nur weil Secure Computing einen Screenshot gesehen haben will, wird gleich ein Propaganda-Bericht gestrickt, der bei unserem OSM ein “Grinsen” auslöst, das er nicht mehr weg kriegt. Es dauert bestimmt nicht mehr lange und er fordert das totale Internet Verbot, weil es ein “Terroristen Ausbildungslager” ist.
Laut DEBKAfile sollen die Webserver, auf denen sich vermeintliche Cyber-Jihadisten registrieren können, kurz nach dem Aufruf vom US-amerikanischen Geheimdiensten attackiert und gestört worden sein. Ob es sich dabei um das neu ins Leben gerufene Cyber Command handelte, schreibt DEBKAfile nicht.
Quelle: Heise
Wenn Al Quaida einen “digitalen” Anschlag planen würde, wäre es dann nicht schon längst zu ähnlichen Attacken im Internet gekommen? Für August 2004 z.B. war eine islamistische Web-Attacke angekündigt, die jedoch nie stattfand. Sicherlich hat Al Quaida die Möglichkeit eine DoS-Attacke gegen ausgewählte Server zu führen. Sie haben genug Geld um sich einen Programmierer zu kaufen. Dennoch glaube ich diese Geschichte nicht. Für mich sieht es so aus, als wenn sich die USA im digitalen Kampf gegen Terroristen profilieren will. Die Bürger sollen glauben, dass der Terrorismus aus jedem Computer kommen kann. Nur so können sich die Überwacher deren Zustimmung sicher sein.
Der angebliche Screenshot

Ich muss wohl nicht erwähnen, dass daran etwas nicht stimmt.
Quellen
- Electronic Jihad 2.0 für den Heim-Terroristen
- Al Kaida plant angeblich Internet-Großangriff
- Bericht: Terroristen rufen zu “Internet-Dschihad” auf
- DEBKAfile Exclusive: Al Qaeda declares Cyber Jihad on the West
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» Geschrieben von SaarBreaker (1258) am Freitag, 2. November 2007 - 23:03
» Gelesen: 836 · heute: 3 · zuletzt: 20. November 2008
» Kategorien: Internet, Terrorismus, Überwachung
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am Montag, 5. November 2007 16:04
Das kann nur der groesste HOAX der Internetgeschichte sein.Ich kann Arabisch lesen und unten steht : Boykottiere die daenischen Produkte, was im Karikaturenstreit sicherlich von Bedeutung wahr aber jetzt keinen Wert mehr