Österreich: Videoüberwachung im Taxi
Die Alpenrepublik ist offenbar ganz der Datensammelwut verfallen oder leidet an fortgeschrittener Paranoia:
Im September hatte die österreichische Datenschutzkommission die Einrichtung von Videoüberwachungsanlagen in Taxis genehmigt. Ziel der umstrittenen Fahrgastüberwachung sollte nicht nur die Abschreckung, sondern auch die Aufklärung von Überfällen und Vandalismus sein.
Vandalismus im Taxi? Sind das etwa randalierende Fahrgäste?
In Oberösterreich wird laut ORF derweil eine Technik getestet, die dem zahlenden Kunden wohl am wenigsten gefallen dürfte. Hier wird von jedem Fahrgast automatisch ein Foto gemacht und an die Taxizentrale übermittelt. Der Geschäftsführer der größten Wiener Taxifunkzentrale will das System künftig auch in der Hauptstadt einsetzen. Probleme beim Datenschutz sieht er nicht.
Wenn es in Österreich keine Probleme mit dem Datenschutz gibt, dann würde ich doch vorschlagen, dass in öffentliche Bedürfnisanstalten auch Videokameras eingebaut werden, denn auch dort herrscht Vandalismus und außerdem müssen Terroristen auch mal aufs Klo.
Quelle
Videoüberwachung im Taxi: Flop in Wien, Rechtsunsicherheit in Deutschland
Ähnliche Beiträge
- Petition gegen Vorratsdatenspeicherung verworfen
- Handys sind bequem - und Staat hört mit
- Türkische Hacker erklären EU den "Cyberkrieg"
- Telekom-Paket: Lobbyisten wollen Internet lückenlos überwachen
- Lidl: in 500 Filialen Spionage gegen Bürger
» Geschrieben von SaarBreaker (1156) am Montag, 29. Oktober 2007 - 23:13
» Gelesen: 730 · heute: 6 · zuletzt: 5. October 2008
» Kategorien: Ausland, Durchgeknallt, Überwachung
» Tags: Überwachung
» Kommentare: Keine Kommentare | Kommentar schreiben | Top












