Trojaner im Kanzleramt
Zahlreiche Computer in deutschen Ministerien wurden angeblich aus China mit verbotenen Trojanern infiziert.
Die Trojanerprogramme, die das unbemerkte Ausspähen der Computer ermöglichen, sind nach Informationen des SPIEGEL bereits vor Monaten erstmals entdeckt worden. Seitdem haben die Experten der Bundesregierung den Abfluss von rund 160 Gigabyte an Daten verhindert. Der Versuch, weitere solcher Programme über das Internet in deutsche Regierungscomputer einzuschleusen, dauert allerdings unverändert an.
Quelle: Spiegel.de
Wie konnte das passieren? Wir haben doch ein Gesetz, dass diese Angriffe ausdrücklich verbietet! Könnte es vielleicht sein, dass der Hackerparagraph im Ausland nicht angekommen ist, geradezu belächelt oder gar missachtet wird? Herr Schäuble, sorgen Sie dafür, dass der geniale Hackerparagraph auch im Ausland eingehalten wird!
Es gibt scheinbar keine klaren Beweise, dass die Trojaner-Attacken tatsächlich aus China kommen, also kann sich Frau Merkel in China auch nur über die Inkompetenz ihrer Sicherheitsexperten beschweren.
Wer schnüffeln will, muss sich auch beschnüffeln lassen.
Quellen
- Chinesische Trojaner auf PCs im Kanzleramt (SpOn)
- Merkel will sich in China über Computer-Spähattacke beschweren (SpOn)
Links zum Thema
- Kompetente Inkompetenz - erst Werkzeuge kriminalisieren, dann Sicherheit fordern (Farliblog)
- Spannungsbögen, so flach wie das Land hinterm Deich (kolumnistenschwein)
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» Geschrieben von SaarBreaker (1258) am Sonntag, 26. August 2007 - 22:06
» Gelesen: 828 · heute: 2 · zuletzt: 19. November 2008
» Kategorien: Deutschland, Schadsoftware, Sicherheit, Überwachung
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