Ost-Rente kürzen
Konrad Kobler von der CDU hatte die Idee, wie die Bürger im Osten noch schneller in die Armut getrieben werden könnten:
Spiegel Online: Der CSU Land- tagsabgeordnete Konrad Kobler hatte der “Bild”-Zeitung zufolge in einem Brief an den bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber (CSU) erklärt, weil Frauen in der DDR meist länger gearbeitet hätten als Frauen im Westen, beziehe ein Ost-Rentnerehepaar im Schnitt 250 Euro pro Monat mehr als eines im Westen. Dies koste die Rentenkasse insgesamt 4,5 Milliarden Euro im Jahr. “Wenn da nicht die Bremse gezogen wird, ist das ein Pulverfass”, sagte er.
Das ist wieder einmal ein typischer Beleg für diese “Gegen das Volk”-Regierung! Wir nehmen es den Armen ab und geben es den Reichen! Mir wird echt Übel, wenn ich solche Volksfeindlichen Aussagen von einem Politiker lesen muss!
Herr Kobler, Sie sollten einmal in die Zeitung schauen, bevor Sie einen so holen Brief an ihren Abzockerfreund Stoiber schreiben.
Dieser Tage gibt es haufenweise Berichte über Kinderarmut in Deutschland, Eltern die nicht einmal das Essensgeld für ihre Kinder aufbringen können usw. und Sie haben nichts besseres zu tun, als in einem Brief einen weiteren Vorschlag zur Förderung der Armut in Deutschland, zu schreiben.
Hoffentlich wird das Volk vor den nächsten Wahlen wach und kann sich an solche “Gegen das Volk”-Parolen erinnern.
Quelle
- SpOn: Wütender Protest gegen Vorschlag, Ost-Renten zu kürzen
- Bildquelle: Pixelio.de
Links zum Thema
- Traurig: Kinderarmut in Deutschland
- Müntefering will Kinder bekämpfen? (Duckhome)
Nein, so Unrecht hat Jochen nicht… - Armut raubt die Zukunft (Deutschland-Debatte)
- Ich schäme mich für Deutschland! (Vom Volk aufs Maul geschaut)
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» Geschrieben von SaarBreaker (1259) am Sonntag, 19. August 2007 - 3:50
» Gelesen: 612 · heute: 2 · zuletzt: 20. November 2008
» Kategorien: Armut, Deutschland, Gesellschaft, Politik
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am Sonntag, 19. August 2007 08:50
Es ist eine Unverschämtheit, jetzt nach 18 Jahren zu fordern, dass die Renten der Ost-Deutschen nach dem Vorbild der Renten für Aussiedler zu bewerten sind. Tiefer kann die CSU in Bayern nicht sinken und hier wird eine Hetze gegen die Bürger in Ostdeutschland angeheizt.
Fest steht nun mal, dass die Frauen überwiegend voll Erwerbstätig waren und somit Jahr für Jahr in die Rentenkassen eingezahlt haben. Es ist in Westdeutschland eine Sitte gewesen, dass Frauen ihre Kinder zu hause erzogen haben und im Osten waren eben Kindereinrichtungen geschaffen worden, die jetzt z.B. Frau von der Leyen jetzt neu erfinden will.
Des weiteren gab es bei uns keine Arbeitslosigkeit, jeder musste arbeiten.
Aber ich denke, es ist eine gewollte Provokation dem Osten gegenüber, um die Menschen gegeneinander aufzuhetzen. Teilweise gelingt es Politikern auch das zu erreichen.
Dazu brauch ich nur im Netz einige Kommentare zu lesen.
Es wird dem Menschen im Westen nicht erklärt wodurch das entstanden ist, nein da wird einfach gefordert.
Dabei vergisst man aber zu erklären, dass die Punktebewertung bei den Menschen im Osten ganz anders und weit wenig berechnet wird. Aber einmal die Wahrheit zu sagen, dass kann natürlich nicht verlangt werden.
am Sonntag, 19. August 2007 22:19
Heike, nicht nur die CSU ist eine volksfeindliche Partei.
Der großen Koalition geht es offensichtlich nur darum, den Keil zwischen Arm und Reich mit allen Mitteln voran zu treiben.
Dabei schreckt man nicht davor zurück, bestimmte Tatsachen nicht zu erwähnen, sondern neigt auch dazu sie schlichtweg zu vergessen. Beispiel: Kinderarmut im Koalitionsvertrag.
Natürlich herrschten in der DDR ganz andere Verhältnisse als in der BRD und die Rente darf deshalb auch kein Diskussionspunkt werden.
Das Problem ist aber, und das nutzen die Parteien für ihre Zwecke aus, die Mehrheit der Bürger informiert sich einfach nicht und glaub jeden Schmarren, der über das TV verbreitet wird. Wobei ich noch anmerken möchte, dass ich damit nicht das Fernsehen insgesamt für schlecht halte, sondern nur jene Berichte, die die Hintergründe nicht aufzeigen.