Digitaler Menschenschnüffler
Wie die Financial Times berichtet, wird es schon bald eine Suchmaschine geben mit der sich gezielt nach Menschen suchen lässt.
Der digitale Schnüffelhund “Spock” soll demnach soziale Netzwerke wie Xing, Myspace und Facebook nach Menschen durchstöbern und die gesammelten Informationen in so genannten Profilen frei zugänglich machen.
Die Suchmaschine, die bislang nur als Beta-Version existiert, habe bereits 100 Millionen Menschen registriert. Noch im August soll die werbefinanzierte Seite den Betrieb aufnehmen, heißt es.
Von Datenschutz keine Spur
Allerdings ist ein optionaler Bereich auf Spock.com besonders sensibel: Wer sein eigenes Adressbuch hochladen und seine Kontakte als Favoriten kennzeichnen möchte, muss auf der Homepage seine E-Mail-Adressen und Passwörter für Yahoo, AOL oder Gmail angeben. Das Spock-Team loggt sich daraufhin mit den Zugangsdaten des jeweiligen Users ein, um dessen Kontakte zu scannen. Das Unternehmen verspricht, weder Spam-Mails zu verschicken noch Kontakte anzuschreiben beziehungsweise die E-Mail-Adressen anzuzeigen, zu verkaufen oder auf einem anderen Wege in fremde Hände zu geben.
Wer so naiv ist, ist einfach nur dumm. Das Problem dabei ist, dass die Dummheit eines Einzelnen, diejenigen ausbaden müssen, die in dem Adressbuch eingetragen sind. Im schlimmsten Fall werden auch sensible Daten wie Geburtsdatum, Telefon, Handy und Firmendaten übertragen.
Immerhin: Wer sich auf der Homepage wiederfinde (sofern er jemals davon erfährt), könne jederzeit die Löschung seines Profils verlangen.
Quelle
Suchmaschine schüffelt Menschen aus
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» Geschrieben von SaarBreaker (1259) am Donnerstag, 9. August 2007 - 20:47
» Gelesen: 419 · heute: 3 · zuletzt: 20. November 2008
» Kategorien: Computer, Internet
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am Freitag, 10. August 2007 14:01
echt cool! dann brauchen wir diesen blöden bundestrojaner nicht mehr, osm kann dann ja dort nach seinen terroristen suchen
am Samstag, 11. August 2007 11:16
*lol*
am Sonntag, 12. August 2007 13:50
Super Idee