Google winkt mit dem Zaunpfahl
Eben bei Heise entdeckt:
Google hat mit der Schließung seines E-Mail-Dienstes Google Mail in Deutschland gedroht, sollte die Bundesregierung an ihrer umstrittenenen Gesetzesinitiative zur Überwachung des Telekommunikations- und Internetverkehrs festhalten. Demzufolge will das Bundesjustizministerium Provider und E-Mail-Dienstanbieter zwingen, Kundendaten so zu erheben und zu speichern, dass diese eindeutig identifizierbar sind. Diese Pläne seien ein “schwerwiegender Schlag gegen die Privatsphäre”, kritisierte Peter Fleischer, weltweit zuständig für den Schutz der Google-Nutzerdaten, in einem Interview mit der Wirtschaftswoche. “Im Notfall schalten wir Google Mail in Deutschland wieder ab”, sagte Fleischer.
Quelle: heise online
Google steht wegen seiner Daten-Sammelleidenschaft selbst in der Kritik und spielt sich jetzt als Datenschützer auf? Ich kann das gar nicht glauben! Wie auch immer, der Wink mit dem Zaunpfahl kommt gerade richtig, wird aber leider auch nichts mehr an der Vorratsdatenspeicherung ändern können.
Ähnliche Beiträge
- Staatlicher Einbruch für “RFS”
- Merkel auch für Online-Durchsuchungen
- Vorerst keine Online-Durchsuchungen
- Keine Hintertür für das BKA?
- Wikipedia: Heilmanns Rohrkrepierer mit Folgen
Wenn Dir dieser Beitrag gefallen hat, dann sage es bitte weiter...
» Von SaarBreaker (1342) am Samstag, 23. Juni 2007 - 16:06
» Gelesen: 528 · heute: 5 · zuletzt: 5. January 2009
» Kategorien: Internet, Politik, Vorratsdatenspeicherung, Überwachung
» Kommentare: Keine Kommentare | Kommentar schreiben | Top
» Trackback: Trackback-URL für diesen Beitrag


















