Französische Regierung verbietet Blackberrys
Frankreichs Regierung hat ihren Beamten die Nutzung von Blackberry-Telefonen wegen möglicher Spionagegefahr verboten. Einem Zeitungsbericht zufolge drohe die Ausspionierung geheimer Daten durch angelsächsische Geheimdienste. Und weiter heißt es:
Die Nutzung der Blackberry-Telefone des kanadischen Herstellers Research in Motion (RIM) sei den Mitarbeitern in allen Ministerien, im Regierungssitz Matignon und dem Elysée-Palast des Präsidenten untersagt worden, berichtete die Zeitung “Le Monde”. Grund sei die Tatsache, dass alle Blackberry-Daten über Server in den USA und in Großbritannien laufen. Paris fürchte, dass der US-Geheimdienst NSA, der weltweit Kommunikationswege überwacht, damit Zugriff auf geheime Regierungsdaten bekomme.
Quelle: Die Zeit
Die Befürchtung von Paris ist wohl eher eine Tatsache. Die US-Geheimdienste überwachen seit dem 11. Sep. 2001 alles und nutzen dabei jede technische Möglichkeit aus. Verbündet oder nicht Verbündet spielt dabei keine Rolle.
Dank der USA liegt ganz Europa im Überwachungsfieber.
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» Geschrieben von SaarBreaker (1259) am Mittwoch, 20. Juni 2007 - 19:36
» Gelesen: 419 · heute: 2 · zuletzt: 20. November 2008
» Kategorien: Ausland, Überwachung
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