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Bürger bekommen eine Kennziffer

Von SaarBreaker am Samstag, 16. Juni 2007 - 0:20

Ab 1. Juli 2007 bekommen alle Bürger eine eindeutige, lebenslang gültige Personenkennziffer.

Im Zuge der Einführung der eindeutigen Steueridentifikationsnummer werden erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik alle bisher dezentral bei rund 5.200 Meldestellen geführten Datenbestände in einer Behörde gesammelt. Das dafür zuständige Bundeszentralamt für Steuern (http://www.bzst.de), das dem Bundesfinanzministerium angegliedert ist, wird diese Nummern vergeben, die die bislang von den einzelnen Bundesländern vergebenen Steuernummern ersetzen sollen. Die neue elfstellige Personenkennziffer enthält neben Angaben zum Geschlecht, Geburtsdatum, Adresse und Namen. Im Einzelnen werden vom Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) folgende Daten zu natürlichen Personen gespeichert:

- Identifikationsnummer
- Wirtschafts-Identifikationsnummern
- Familienname
- frühere Namen
- Vornamen
- Doktorgrad
- Ordensnamen/Künstlernamen
- Tag und Ort der Geburt
- Geschlecht
- gegenwärtige oder letzte bekannte Anschrift
- zuständige Finanzbehörden
- Sterbetag.
Quelle: Wrs.de

Die Daten können bis zu 20 Jahre nach dem Ableben der Nummer, gespeichert werden.

Doch so weit sind wir noch nicht! Zunächst müssen rund 82 Millionen Verbrecher Bürger durch die Meldebehörden erfasst und abgeglichen werden. Dies dürfte laut Experten drei bis vier Jahre dauern.

Die Datenschützer

Datenschützer sehen die neue Personenkennziffer sehr kritisch. Sie weisen u.a. darauf hin, dass mit diesem eindeutigen Merkmal der Einstieg in eine Totalüberwachung möglich sei. So sehen die Datenschützer die Gefahr, dass diese Identifikationsnummer entgegen der im Gesetz beschlossenen Zweckbindung auch in anderen Behörden gespeichert werden könne. Ebenso sei es möglich, dass diese Nummern den Kommunikationspartnern der Finanzbehörde bekannt werden, die diese Daten dann etwa für wirtschaftliche Zwecke nutzen könnten. Zwar sehen die aktuellen Bestimmungen vor, dass nur die Finanzämter Daten beim BZSt abrufen dürften, während andere Behörden nur in Ausnahmesituationen darauf zugreifen können. Nach den Erfahrungen der jüngsten Zeit sei aber damit zu rechnen sein, dass schon bald weitere Lockerungen bei diesen Nutzungseinschränkungen getroffen werden.
Quelle: Wrs.de

Obwohl unsere Datenschützer die Missbrauchsmöglichkeiten kennen und auch etwas aus der Vergangenheit gelernt haben sollten, haben sie nicht das Geringste gegen diese Bürger-Kennziffer, die das Volk zum Sklaven seines Staates macht, unternommen. Diese Daten und dessen können wir uns sicher sein, werden mindestens EU weit ausgetauscht. Dabei geht es nicht um den internen Datenmissbrauch im Staat, vielmehr geht es darum, was passiert wenn die Daten öffentlich werden? Welche Ausmaße kann der Datenmissbrauch dann wohl annehmen? Unwahrscheinlich?
Es gibt mehrere Berichte, wonach es mit der Datensicherheit in Deutschland und auch anderen Staaten insbesondere in den USA nicht gerade zum besten steht.

Offenbar hat Deutschland aus seiner Geschichte nichts gelernt. Denn diese Art der Bürger Kennzeichnung ist nicht neu. Schon vor rund 60 Jahren hat man Bürger zwecks der besseren Verfolgung und späteren Vertreibung durch einen Stern gekennzeichnet.

Es wird eine Zeit kommen, in dem sich Bürger aus der europäischen Staatsversklavung durch wegwerfen ihres Passes, befreien müssen. Wer dann dennoch glaubt, der Staat werde ihm vor Terror und Armut schützen, wird einen Chip bekommen.

Willkommen in der sicheren Zukunft!

Quellen

Ab Juli kommt die eindeutige Personenkennziffer für alle Bürger
Identifikationsnummer für alle Bürger kommt ab Juli

Datensicherheit

Senat hält sich für Virenkiller
US-Behörden schlampen bei Datensicherheit

Zur Erinnerung

http://www.dhm.de
http://www.shoa.de/content/view/245/46/

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