Vertreibung nimmt zu
Schreckliche Vorstellung:
Im vergangenen Jahr sind weltweit rund vier Millionen Menschen aus ihrer Heimat vertrieben worden. Das seien doppelt so viele wie im Jahr zuvor gewesen, sagte der Generalsekretär des Norwegischen Flüchtlingsrates, Tomas Colin Archer, gestern bei der Vorstellung einer internationalen Erhebung in Genf. Die Konflikte im Irak und im Libanon sind allein für rund die Hälfte der Vertreibungen verantwortlich. Weitere Brennpunkte waren die Demokratische Republik Kongo, die sudanesische Krisenregion Darfur, Sri Lanka und Kolumbien mit hunderttausenden von Flüchtlingen. Im Tschad und in der Zentralafrikanischen Republik wurden dem Bericht zufolge ebenfalls 100.000 Menschen vertrieben. Insgesamt gab es Ende 2006 auf der Welt 25 Millionen Menschen, die nicht in ihrer Heimat leben konnten.
Quelle: taz.de
Dabei berücksichtigt dieser Bericht nur Flüchtlinge, die durch Kriege vertrieben wurden. Die Zahl der Vertrieben ist aber um ein vielfaches höher, wenn man noch die Staaten berücksichtigt, in denen ein normales Leben auf Grund von Unterversorgung der Bevölkerung nicht möglich ist. Oder die Zwangsumsiedlungen!
Der Klimawandel wird ebenfalls für größere Völkerwanderungen sorgen.
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» Von SaarBreaker (1342) am Dienstag, 17. April 2007 - 20:20
» Gelesen: 545 · heute: 3 · zuletzt: 5. January 2009
» Kategorien: Ausland, Gewalt und Kriege
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am Mittwoch, 18. April 2007 18:53
Und denken wir noch an die vielen Menschen, die in ihren Heimatländern keine Perspektive mehr haben. Die sind im übertragenen Sinne auch Vertriebene. Darunter auch immer mehr Deutsche, die das Wirtschaftssystem aussortiert hat.
am Freitag, 20. April 2007 16:15
Und wenn Schäuble so weitermacht, wandern hier auch viele aus…