Von Arno Hirsch
Vorwort
Ich habe mir mit diesem Artikel mehr Arbeit aufgehalst als mir eigentlich lieb war. In den paar Zeilen alles das, von dem ich sprechen wollte, verständlich unterzubringen, ist ganz und gar unmöglich. Darum habe ich mich vielfach den Worten und Gedanken von anderen bedient, manchmal auch ohne die Quellen zu nennen. Ich hoffe, man verübelt mir das nicht, aber gibt es eine Wahrheit, die Besitz sein kann? Meine Gedanken jedenfalls kennen kein Copyright.
Ein Satz, der mich immer weiter treibt und den ich schon von vielen anderen gehört habe, ist der Kern, der Grund, warum ich das schreibe. "Gibt es da sonst gar nichts? War das schon alles?". Kann man sich mit der Gegenwart so wie sie ist zufrieden geben? Werden nicht so viele Freuden so teuer erkauft, müssen andere nicht großes Leid ertragen, damit die einen ohne Sorgen sind? Die Vorstellung in meinem Kopf zeigt mir ein inakzeptables Bild der Verhältnisse und wie es besser sein könnte, das ich hier zu Papier bringen wollte. Vielleicht trägt jeder so ein Bild in sich.


